Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung

Migrantinnen und Migranten sind nach wie vor nicht nur überdurchschnittlich oft von Erwerbslosigkeit betroffen, sondern auch besonders häufig prekär beschäftigt.

Viele von ihnen bringen im Ausland erworbene berufliche Kompetenzen und Qualifikationen mit, die jedoch trotz verbesserter Gesetzgebung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse noch nicht ausreichend in berufliche Perspektiven münden. Dazu kommen Benachteiligungen, die auch diejenigen treffen können, die ihre Qualifikationen in Deutschland erworben haben: Schon die Einordnung eines Namens als „fremd“  kann ein Einstellungshindernis darstellen. Im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe bleibt die Interkulturelle Öffnung der relevanten Akteure und Akteurinnen am Arbeitsmarkt eine wichtige Aufgabe in der Einwanderungsgesellschaft.

Diesem Ziel widmen sich die im Handlungsschwerpunkt „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung“ des IQ Landesnetzwerkes Schleswig-Holstein aktiven Projekte. Sie wenden sich mit ihren Angeboten an Akteurinnen und Akteure, die eine Rolle bei der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten spielen: Betriebe, Behörden, Kammern, Weiterbildungsträger, Gewerkschaften, Beratungsstellen, Jobcenter, Arbeitsagenturen und die für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zuständigen Stellen. Außerdem gibt es ein spezielles Angebot im Bereich Empowerment, das sich direkt an die Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete und ihre Unterstützenden richtet.

Neben Arbeitsmaterialien, Informationen und Veranstaltungen bieten die Projekte dieses Handlungsschwerpunktes speziell zugeschnittene Fortbildungen an. Diese unterstützen Institutionen und Unternehmen darin, institutionelle Hürden zu identifizieren und im Rahmen der Weiterentwicklung von Leitbildern, Strukturen und Alltagspraxis abzubauen. Interkulturelle Kompetenzentwicklung und die Umsetzung der Gesetzgebung zur Antidiskriminierung und zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse stehen dabei im Fokus.Darüber hinaus sollen von Diskriminierung bedrohte und betroffene Menschen über ihre Rechte und Handlungsmöglichkeiten informiert werden.

Die Angebote ergänzen sich inhaltlich und können auch kombiniert werden. Alle Angebote sind für Sie kostenfrei.

Für die Umsetzung und Durchführung des Handlungsschwerpunkts "Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung" wurden folgende Projekte eingerichtet:

 

 

Bei Interesse können Sie sich direkt an die Projekte oder an die Koordination des Handlungsschwerpunkts wenden. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Flyer.

 

IQ Schleswig-Holstein - Koordination „Interkulturelle Kompetenzentwickung und Antidiskriminierung“

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
Sophienblatt 82-86
24114 Kiel

Ansprechpartnerin: Astrid Petermann
Tel.: 0431 55685644
Fax: 0431 20509525
iq-koordination3[at]frsh.de