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Aktuelles

Ausländische Pflegekräfte und Ärzt*innen in Schleswig-Holstein

Deutschland ist zunehmend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Dies zeigt sich besonders im Gesundheitswesen. Inzwischen besitzt fast jede fünfte Pflegekraft in Deutschland eine ausländische Staatsangehörigkeit. Über 300.000 ausländische Pflegekräfte arbeiten bundesweit in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen. Auch bei Ärzt*innen steigt der Anteil weiter: ungefähr 16 von 100 Ärztinnen und Ärzte kommen inzwischen aus dem Ausland.

Laut dem aktuellen Factsheet des Mediendienstes Integration zeigt sich diese Entwicklung auch sehr deutlich in Schleswig-Holstein. Vor allem Kreise wie Kiel, Stormarn, Lübeck, Segeberg oder Pinneberg beschäftigen viele Unternehmen internationale Pflegekräfte. In einigen Regionen wären folglich Pflegeheime und Kliniken ohne Zuwanderung kaum noch arbeitsfähig. Weiterhin wird deutlich, dass ländliche Regionen wie Nordfriesland und Dithmarschen für eine flächendeckende Versorgung auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sind. 

Notwendigkeit der Vereinfachung von Anerkennungsverfahren und Arbeitsmarktintegration

Insgesamt wird deutlich: Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein lokales Problem, sondern auch Teil einer bundesweiten Entwicklung. Auch wenn der Anteil ausländischer Fachkräfte steigt, entstehen gleichzeitig neue Herausforderungen – etwa bei Sprachkursen, Anerkennungsverfahren und Integration im Arbeitsalltag. Laut Yasemin Bekyol, der Forscherin im Projekt "Gesundheit! Teilhabe im Pflegesektor" habe die Politik zwar inzwischen verstanden, dass Deutschland auf zugewanderte Pflegekräfte angewiesen sei und auch die Gesetze für Zuwanderung verbessert. Beykol fügt jedoch auch hinzu: Es sind nicht fehlende Erkenntnisse, sondern ein Umsetzungsdefizit.“  Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.