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Ausländische Pflegekräfte und Ärzt*innen in Schleswig-Holstein
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Laut dem aktuellen Factsheet des Mediendienstes Integration zeigt sich diese Entwicklung auch sehr deutlich in Schleswig-Holstein. Vor allem Kreise wie Kiel, Stormarn, Lübeck, Segeberg oder Pinneberg beschäftigen viele Unternehmen internationale Pflegekräfte. In einigen Regionen wären folglich Pflegeheime und Kliniken ohne Zuwanderung kaum noch arbeitsfähig. Weiterhin wird deutlich, dass ländliche Regionen wie Nordfriesland und Dithmarschen für eine flächendeckende Versorgung auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sind.
Notwendigkeit der Vereinfachung von Anerkennungsverfahren und Arbeitsmarktintegration
Insgesamt wird deutlich: Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein lokales Problem, sondern auch Teil einer bundesweiten Entwicklung. Auch wenn der Anteil ausländischer Fachkräfte steigt, entstehen gleichzeitig neue Herausforderungen – etwa bei Sprachkursen, Anerkennungsverfahren und Integration im Arbeitsalltag. Laut Yasemin Bekyol, der Forscherin im Projekt "Gesundheit! Teilhabe im Pflegesektor" habe die Politik zwar inzwischen verstanden, dass Deutschland auf zugewanderte Pflegekräfte angewiesen sei und auch die Gesetze für Zuwanderung verbessert. Beykol fügt jedoch auch hinzu: Es sind nicht fehlende Erkenntnisse, sondern ein Umsetzungsdefizit.“ Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.