Aktuelles

2019-03-06

Neuer Flyer für Fachkurs für Pädagoginnen und Pädagogen

Auch in der neuen Förderperiode bietet das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein ab sofort eine Maßnahme für Pädagoginnen und Pädagogen an, die ihre Ausbildung im Ausland gemacht haben.

 

 

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2019-02-26

Rechtsexpertise für Lehrerinnen und Lehrer

Diese Expertise gibt einen Überblick über die Regelungen der einzelnen Bundesländer zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen für Lehrerinnen und Lehrer im öffentlichen Schuldienst.

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2019-02-25

Studie zum Fachkräftemangel – Deutschland braucht jährlich 260.000 Zuwandernde

Bis zum Jahr 2060 werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt jährlich 260.000 Zuwandernde aus dem Ausland benötigt – die Mehrheit davon aus Drittstaaten.

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2019-02-25

Termine der aktuellen Qualifizierungsmaßnahmen

Wer keine vollständige Anerkennung seines ausländischen Abschlusses erhalten hat, kann sich durch eine Qualifizierungsmaßnahme weiterbilden.

Für viele Personen, die ein Anerkennungsverfahren durchgeführt haben, ist die Suche nach einer passenden Qualifizierungsmaßnahme schwierig und langwierig. Auch die Finanzierung ist nicht immer einfach. IQ bietet deswegen verschiedene, kostenlose Qualifizierungsmaßnahmen in unterschiedlichen Kreisen an.

 

Brückenmaßnahme für Akademikerinnen und Akademiker

Termin: 01.04.2019 -31.03.2020

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Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure

Termin: 01.04.2019 - 31.03.2020

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Fachkurs für Pädagoginnen und Pädagogen

Termin: 01.03.2019 - 31.12.2019

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DaZ-Methodik und Deutsch C1 für angehende Lehrkräfte in Integrationskursen

Termine: 20.03.2019 - 02.12.2019

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Qualifizierungsmaßnahme für Duale Berufe der Handwerkskammer (HWK)

Termine: Individuell - Beginn jederzeit möglich!

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Qualifizierungsmaßnahme für Duale Berufe der Industrie- und Handelskammer (IHK)

Termine: Individuell - Beginn jederzeit möglich!

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2019-01-03

Erfolgreiche Veranstaltung beendet das Jahr 2018

Am 18.12.2018 veranstaltete das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein eine Abschlussveranstaltung im Wissenschaftszentrum in Kiel.

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2018-12-21

Newsletter Dezember 2018

1. Wochenkalender 2019
2. Abschlussveranstaltung "Rückblick – Ausblick"
3. Rückblick auf die Qualifizierungsmaßnahme "PULS –
Pflege und Sprache lernen"
4. Feedback eines Teilnehmers: Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure
5. Erfolgreiche Kooperation im IQ Landesnetzwerk SH
6. Deutsch C1 für angehende Kursleitungen in Integrationskursen
7. Wimmelbild: „Der Schutz vor Diskriminierung ist ein Menschenrecht!"
8. Mit Recht gegen Diskriminierung: Handreichung zum Empowerment durch Rechtsschutz
9. Women's World Café 2018
10. Neues aus dem Teilprojekt "diffairenz"
11. Online-Lexikon ALEX erklärt die Vielfalt des Arbeitsmarktes
12. Neuer Flyer: Warum eine berufliche Anerkennung auch in Dualen Berufen wichtig ist

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2018-11-01

Abschlussveranstaltung: Rückblick – Ausblick

Am 18. Dezember 2018 veranstaltet das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein von 10 bis 14 Uhr eine Abschlussveranstaltung im Wissenschaftszentrum Kiel. Flyer

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2018-11-01

Wochenkalender 2019

Der IQ Wochenkalender 2019 mit dem Titel "Was war? Was ist? Was wird?" ist gerade im Druck und kann ab jetzt bei uns bestellt werden!

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2018-11-01

Neue Auflage des Leitfadens!

Endlich ist unsere aktualisierte 6. Auflage des Leitfadens zur Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse druckfrisch bei uns eingetroffen. Download

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2018-08-21

Auszeichnung "Good Practice" für das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein

Wir freuen uns, dass das Projekt "Berufliche Orientierungsberatung für geflohene Frauen" mit dem "Good Practice Beispiel" ausgezeichnet wurde.

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2018-07-23

Bekanntmachung im bundesweiten Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“

Weiterentwicklung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)” in der Förderrunde: 01.01.2019 - 31.12.2022

Stand 23.07.2018

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2018-07-11

Staatssekretär besuchte die Brückenmaßnahme

Am Dienstag, den 10.07.2018, besuchte Staatssekretär Thilo Rohlfs die Teilnehmenden der Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure. Dazu ware auch die Medien eingeladen. Ein Bericht der Kieler Nachrichten gibt einen Überblick über die aktuelle Qualifizierungsmaßnahme des IQ Netzwerks Schleswig-Holstein.

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Kurs-fuer-Fluechtlinge-Ingenieure-bauen-an-ihrer-Zukunft


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2018-07-09

Check ma Vielfalt! – Poetry Slam zum 6. Deutschen Diversity-Tag

Anlässlich des 6. Deutschen Diversity-Tages veranstaltete das Forum Interkulturelle Öffnung (IKÖ) den Poetry Slam „Check ma Vielfalt“ in der Pumpe in Kiel. Mit dabei: Die IQ Teilprojekte "diffairenz" des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein e. V. (FRSH), „Mit Recht gegen Diskriminierung!“ des Antidiskriminierungsverbands Schleswig-Holstein e. V. (advsh) und die Koordination des IQ Handlungsschwerpunkts „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung" (FRSH e. V.).

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2018-07-04

Deutsch für pädagogische Berufe

Die neuste Maßnahme des IQ Netzwerks Schleswig-Holstein richtet sich an im Ausland ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen und setzt den Schwerpunkt auf Sprache. Flyer

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2018-06-29

Newsletter Juni 2018

Themen

1. Praxistag: Arbeitsmarktintegration

2. Ärztinnen und Ärzte aus Drittstaaten auf "Landgang"

3. Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure

4. Deutsch C1 für angehende Kursleitungen in Integrationskursen

5. Check ma Vielfalt! Poetry Slam zum 6. Deutschen Diversity-Tag

6. Neue Maßnahme: Deutsch für pädagogische Berufe

 

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2018-05-17

Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure

Die neue Maßnahme für ausgebildete Bauingenieurinnen und Bauingenieure des IQ Netzwerks Schleswig-Holstein ist gestartet! Flyer

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2018-02-07
2017-12-12

Frage 9: Motor oder Bremse? Welchen Stellenwert hat migrantisches Unternehmertum in Deutschland?

Die gute wirtschaftliche Situation ist ein Grund dafür, dass der Gründungswille hierzulande eher verhalten ist. Doch eine Volkswirtschaft profitiert von Gründungen. Sie sind ein Zeichen von der Innovationsfähigkeit eines Landes, beleben den Arbeitsmarkt und Wettbewerb.

Insofern ist die Gründungsaktivität von Menschen mit Migrationshintergrund sehr erfreulich: Über die Hälfte der neu entstehenden Unternehmen in Deutschland wird von dieser Gruppe gegründet. Jährlich entspricht das rund 170.00 Existenzgründungen durch Migrantinnen und Migranten.1

Die Gesamtzahl der von Migrantenunternehmen geschaffenen Arbeitsplätze liegt zwischen 2,2 und 2,7 Millionen. Das entspricht 18 Prozent aller Arbeitsplätze in inhabergeführten mittelständischen Unternehmen. Zudem bieten Migrantenunternehmen im Schnitt mehr Ausbildungsplätze an als ihre deutschen Pendants und fördern oftmals die Außenwirtschaftsbezieungen mit anderen Staaten, da sie im Vergleich häufiger transnational aktiv sind2.

Interessant bei dieser Zielgruppe ist auch, dass wissensbezogene Dienstleistungen zunehmen, wohingegegen Neugründungen im Gast- und Handelsgewerbe zurückgehen3.

 

Bundesweite IQ Angebote:


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2017-12-12

Frage 8: Am Ziel vorbei? Warum greifen die Angebote zur Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen nicht richtig?

Rund ein Drittel der Neuzugewanderten sind Frauen. Ihnen kommt bei der Integration der gesamten Familie eine zentrale Rolle zu. Wie wichtig dabei der Zugang zu Bildung und Beschäftigung ist, wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion immer wieder betont. Studien zeigen allerdings bereits jetzt, dass geflüchtete Frauen in Deutschland bislang schlecht in den Arbeitsmarkt integriert sind. Und nicht nur das. Alarmierend ist, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern, der sogenannte  Gender-Gap, unter geflüchteten Personen bezüglich Sprache, Ausbildung und Erwerbstätigkeit im Verlaufe des Aufenthaltes in Deutschland sogar größer wird. Die Gründe dafür sind einerseits mangelnde externe Kinderbetreuung sowie genügend Qualifizierungsangebote, die den Berufswünschen von geflüchteten Frauen entsprechen.[1]

Oft sind die Mütter alleine für die Kinderbetreuung zuständig. Für viele Frauen ist schon eine regelmäßige Teilnahme an Sprachkursen schwierig, weil diese zu Zeiten stattfinden, an denen sie nicht abkömmlich sind. Ähnlich sieht es mit anderen Angeboten aus, mit denen sie ihre Qualifizierungen vorantreiben könnten. Hilfreich wäre hier, die Frauen bei der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen zu unterstützen und die Qualifizierungszeiten den Kernöffnungszeiten der Einrichtungen anzupassen.[2] Ein weiteres Problem ist, dass die meisten Fördermaßnahmen auf Berufe im Dualen System ausgerichtet sind, Handwerksberufe aber nicht unbedingt den Berufswünschen der geflüchteten Frauen entsprechen. Hier wäre eine Anpassung wünschenswert.[3]

Regionale IQ Angebote:

  • „Berufliche Orientierungsberatung für geflohene Frauen in Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen“ – IQ Nezwerk Schleswig-Holstein
  • „Fokus Flucht“ – IQ Netzwerk Niedersachsen
  • „Berufliches Empowerment für geflüchtete Frauen“ – IQ Netzwerk Baden-Württemberg 

Bundesweite IQ Angebote:

  • Fachstelle Einwanderung
  • Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

IQ Publikationen

  • Profile der Neueinwanderung 2017 – Spezifische Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen, Dr. Christian Pfeffer-Hoffmann (Hrsg.)
  • Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen: Zahlen, Fakten und internationale Erfahrungen / Working Paper 04/2017. Fachstelle Einwanderung/ minor gGmbH (Hrsg.); Miguel Montero Lange, Janine Ziegler (Texte)

[1] Prof. Dr. Mathias Knuth, IQ konkret 3/2017 S. 12-13

[2] Andrea Simon, IQ konkret 3/2017 S. 22-23

[3] Prof. Dr. Mathias Knuth, IQ konkret 3/2017 S. 12-13

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2017-12-12

Frage 7: Arbeit um jeden Preis? Warum geraten Zugewanderte häufig in prekäre Arbeitsverhältnisse?

Gewalt, Krieg und Armut führen immer wieder Menschen in der Hoffnung auf ein sicheres und besseres Leben nach Deutschland. Viele der Geflüchteten aus Krisenregionen, aber auch Migrantinnen und Migranten aus europäischen Ländern, die im Zuge der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder der EU-Dienstleistungsfreiheit als sogenannte mobile Beschäftige hier ankommen, möchten durch Arbeit selbst für ihr Auskommen sorgen. Leider stoßen sie auf der Suche nach Beschäftigung häufig auf Hungerlöhne und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Wirtschaftliche Not gepaart mit mangelndem Wissen über die hiesigen Arbeitsrechte, geringe Sprachkenntnisse und Qualifizierungen lassen mobile Beschäftige aus EU-Ländern wie Geflüchtete schnell in Abhängigkeiten gegenüber Unternehmen geraten.

Geflüchtete finden überwiegend in der Leiharbeit oder in gering qualifizierten Bereichen eine Beschäftigung. Fast zwei Drittel der arbeitslosen Geflüchteten haben nur eine Qualifikation auf Hilfskräfteniveau. Entsprechend arbeiten sie vorwiegend in solchen Branchen, in denen Helferinnen und Helfer gesucht werden: Reinigung, Lagerei und Logistik, Küchenhilfe.[1] Geflüchtete brauchen nicht unbedingt mehr Schutz als mobile Beschäftigte, jedoch in der aktuellen Situation verstärkte Aufmerksamkeit, da die neu geschaffenen Möglichkeiten einer „Schnellintegration“ in den Arbeitsmarkt viele Risiken für den Einstieg und die Verfestigung von prekärer Beschäftigung bergen.[2]

Um mobile Beschäftigte aus EU-Ländern sowie Geflüchtete vor Ausbeutung zu schützen, bedarf es zentraler Einrichtungen, die zu Sozial-, Arbeits- wie Aufenthaltsrecht beraten und sich für die Belange der Arbeitenden gegenüber den Unternehmen einsetzen. Das Argument „lieber prekäre Beschäftigung als keine Arbeit“ war und ist falsch. Dafür setzt sich das Förderprogramm IQ ein und bietet Angebote zur fairen Integration an.


Landesweites IQ Angebot

Im Rahmen des IQ Netzwerks Schleswig-Holstein leitet der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein e. V. (advsh) seit Oktober 2017 das Projekt „IQ Faire Integration Schleswig-Holstein“.

Kontakt:

IQ Faire Integration Schleswig-Holstein
Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e. V.
Hanan Kadri
Herzog-Friedrich-Straße 49
24103 Kiel
Tel.: 0431 696 684 55
fi-beratung[at]advsh.de
http://www.advsh.de/unsere-projekte/iq-schleswig-holstein/
http://www.iq-netzwerk-sh.de/


Bundesweite IQ Angebote

Im Förderprogramm IQ wird ab Januar 2018 das Angebot „Faire Integration“ bundesweit gestartet, das Geflüchteten in allen Bundesländern Beratung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und Unterstützung bietet, wenn sie den Verdacht haben, dass ihre Arbeitsrechte verletzt werden.

http://www.netzwerk-iq.de/


Zusätzliche bundesweite Angebote

  • Das bundesweit organisierte Projekt „Faire Mobilität“ konzentriert sich auf die Belange von EU-Zuwandernden und unterhält Beratungsstellen in sechs wirtschaftlichen Ballungsräumen. Die politische Verantwortung für das Projekt liegt beim DGB-Bundesvorstand. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die DGB-Gewerkschaften.

http://www.faire-mobilitaet.de/


[1] DGB arbeitsmarkt aktuell 4/2017

[2] ldikó Pallmann und Doritt Komitowski, IQ konkret 1/2016

 

 

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